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Klimaschutz durch Kernenergie? Ergebnisse in Salzburg vorgestellt

Der Klima- und Energiefonds und Umwelt Management Austria hatten am 19.03.2013 in Salzburg zur Präsentation des vom Klima- und Energiefonds geförderten Forschungsprojekts des Institutes für Sicherheits- und Risikowissenschaften der Universität für Bodenkultur eingeladen.

Ergebnisse des Projekts "Evaluation einer Hypothetischen 'NUklearen Renaissance'“ wurden durch Ao. Univ. Prof. Dr. Wolfgang Kromp sowie Prof. Dr. Reinhold Christian vorgestellt.

 

Hintergrund:

Österreich sieht sich auf Ebene der Europäischen Union mit Positionen konfrontiert, die in der Kernenergie einen wesentlichen Ansatzpunkt zu Klimaschutz und Reduktion der Importabhängigkeit sehen. Im Projekt Evaluation einer Hypothetischen „NUklearen Renaissance“ (EHNUR) wurde diese Position einer kritischen Analyse mit dem Ziel einer realistischen Einschätzung des Potenzials der Kernenergie unterzogen *). Ressourcenverfügbarkeit, Risikoaspekte, ökonomische und ökologische Fragen, zeitliche und mengenmäßige Machbarkeiten werden in Szenarien untersucht. Ergebnis sind Entscheidungsgrundlagen, die zu einer Versachlichung der Diskussion auf europäischer und österreichischer Ebene beitragen.

Die Vorträge finden Sie unter: http://www.risk.boku.ac.at/EHNUR/content